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iPhone 7 Plus: Werden Kunden mit unrealistischen Lieferzeiten geködert?

Mehr als vier Wochen liegt der offizielle Verkaufsstart des neuen iPhones bereits zurück. Vor allem die Plus-Modelle haben nach wie vor lange Lieferzeiten von mindestens drei Wochen. Noch dramatischer sieht es bei der Farbvariante Diamantschwarz aus. Hier warten Interessenten aktuell 6-8 Wochen auf den Paketboten. Diese Zahlen gelten jedoch nur für Bestellungen auf Apples Website. Wer dagegen mit dem iPhone-Kauf einen Mobilfunkvertrag abschließt oder verlängert, wartet nicht selten noch länger. Die Provider trifft dabei keine Schuld, denn sie sind darauf angewiesen dass Apple ausreichend Geräte liefert. Der US-Konzern bedient den Endkunden-Markt nämlich lieber direkt und möchte auch die hauseigenen Ladengeschäfte nicht leer ausgehen lassen. Die Situation stellt sich jedes Jahr aufs Neue ein und sollte Branchenkenner nicht weiter überraschen.

Würden die hiesigen Mobilfunkanbieter die reale Liefersituation fair kommunizieren, könnte ich an dieser Stelle meinen Artikel beenden. Stattdessen beobachte ich aber tagtäglich wie iPhone-Käufer vom Kundenservice der drei großen Mobilfunkanbieter immer wieder vertröstet werden. Zugesagte Liefertermine werden nicht eingehalten und im Wochentakt nach hinten geschoben. Das Resultat sind verärgerte Kunden, die ihrem Zorn auf Twitter und in anderen sozialen Netzwerken Luft machen. Wie aber kommt es zu diesen ständigen Lieferverzögerungen? Liefert Apple etwa weniger Geräte an die Provider aus als zunächst angekündigt? Sind die Netzbetreiber einfach nur schlecht organisiert? Oder hat das Dilemma eine ganz andere Ursache?

Bei einem Vergleich der angegebenen Lieferzeiten auf Apple.de, Vodafone.de, Telekom.de und O2.de ist mir etwas Eigenartiges aufgefallen. Während der iPhone-Hersteller für das iPhone 7 Plus 128 GB in Diamantschwarz eine Lieferdauer von 6-8 Wochen nennt, liegen die Angaben der Mobilfunkanbieter deutlich darunter. Die Telekom gibt 5-6 Wochen Wartezeit an, Vodafone und O2 dagegen nur 4 Wochen. Aus der Erfahrung heraus dass Apple meist realistische Termine für seine Geräte nennt, frage ich mich woher der Optimismus der Provider stammt. Rechnet man in Bonn, Düsseldorf und München mit Fantasiezahlen? Oder steckt gar Kalkül dahinter? Denn bei welchem Anbieter wird ein Neukunde wohl seinen Kaufvertrag abschließen? Bei einem Lieferanten der 6-8 Wochen Wartezeit androht, oder bei einem der es angeblich bereits in der Hälfte schafft?

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iPhone 7 in Diamantschwarz: Weniger anfällig für Kratzer als vermutet

Dass die Diamantschwarz-Ausführung des aktuellen iPhones als besonders krantzanfällig gilt ist Apples eigene Schuld. Der Elektronik-Konzern hat auf seiner Website einen kleingedruckten Hinweis hinterlassen, der in den Sozialen Medien und in Fachkreisen unzählige Male zitiert wurde:

Das glänzende Finish des iPhone 7 in Diamantschwarz ist das Resultat eines Präzisionsprozesses, bei dem in neun Stufen eloxiert und poliert wird. Die Oberfläche ist genauso hart wie bei anderen eloxierten Apple Produkten. Dennoch können mit der Zeit winzige Abnutzungserscheinungen sichtbar werden. Um dem vorzubeugen, empfehlen wir, eines der vielen Cases zu verwenden, mit denen das iPhone geschützt werden kann.

Die daraufhin ausgebrochene Hysterie, die letztendlich dazu führte, dass die meisten Nutzer ihr iPhone in mattschwarz bestellten, muss nun jedoch als unbegründet zurückgewiesen werden. Mein iPhone 7 Plus ist seit genau zwei Wochen ohne Case im Einsatz und sieht immer noch aus wie neu. Winzige Schrammen in der spiegelglatten Oberfläche werden erst bei einem bestimmten Lichteinfall sichtbar. Sie befinden sich erwartungsgemäß vor allem an den Rändern und Ecken des Smartphones. Insgesamt kann aber Entwarnung gegeben werden. Die Eloxierung des iPhone 7 in Diamantschwarz ist durchaus alltagstauglich.

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Just Mobile Tenc: Minimalistisches Case mit Selbstheilungseffekt

Dass Apple empfiehlt man solle sein iPhone mit einem Case schützen ist neu. Der Ratschlag gilt zwar offiziell nur für die frischen Modelle in der Farbe Diamantschwarz, da diese generell als kratzanfälliger gelten, doch auch wer den jugendlichen Glanz seines iPhones möglichst lange erhalte möchte, greift am besten zu einer Schutzhülle. Ein Smartphone ohne Dellen und Kratzer sieht nicht nur besser aus, sondern erzielt außerdem beim späteren Weiterverkauf einen höheren Preis. Allerdings greift ein Case auch immer in Apples Formgebung ein. Schutz mit minimalistischem Design steht daher hoch im Kurs. Weiterlesen

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Im Test: iPhone 7 Plus

Obwohl das iPhone 7 Plus im Grunde „nur“ eine Weiterentwicklung des 6s Plus ist, hält Apples neues 5,5-Zoll-Smartphone einige Überraschungen bereit. Auch fällt die Abgrenzung zum kleineren iPhone 7 (ohne Plus) deutlicher aus als in den beiden Jahren zuvor.
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Warum hat das iPhone 7 keinen Kopfhörer-Anschluss?

Eigentlich ist die Überschrift zu diesem Beitrag irreführend. Natürlich hat auch Apples neues iPhone 7 eine Anschlussmöglichkeit für Kopfhörer, nämlich die Lightning-Buchse. Nichtsdestotrotz hat der Wegfall der 3,5-mm-Klinkenbuchse für sehr viel Aufsehen gesorgt. Apple habe die nach elektrotechnischen Maßstäben fast schon antike Schnittstelle aus Platzgründen weggelassen,  so lautet die weit verbreitete Meinung. Doch es gibt noch schwerwiegendere Argumente. Weiterlesen

Tipps & Tricks

iPhone 7 vorbestellen: Tipps in letzter Minute

Das iPhone 7 kann heute ab 9:01 Uhr auf Apples Website vorbestellt werden und wie immer wird der Ansturm auf die neuen Smartphones gewaltig sein. In der Vergangenheit waren es nur Minuten die darüber entschieden ob man sein iPhone pünktlich zum offiziellen Verkaufsstart geliefert bekam, oder erst zwei Wochen später. Daher haben wir euch noch einmal unsere Tipps zum Vorbestellprozess zusammengefasst.
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Apple stellt das iPhone 7 und iPhone 7 Plus vor

Der durch die Gerüchteküche vorhergesagte Wegfall der 3,5-mm-Klinkenbuchse beim iPhone 7 hat bereits vor Monaten für Aufruhr im Netz gesorgt. Tatsächlich verzichtet Apple beim iPhone 7 und iPhone 7 Plus auf den analogen Kopfhöreranschluss und verweist stattdessen auf die hauseigene Lightning-Schnittstelle. Dieser für manche Nutzer gravierende Einschnitt hat jedoch einen positiven Nebeneffekt: Das neue iPhone ist spritzwassergeschützt. Weiterlesen

Zubehör

Apple Watch 2 angekündigt

Innerhalb von eineinhalb Jahren ist es Apple gelungen zur Nr. 2 der Uhrenhersteller aufzusteigen. Konkrete Verkaufszahlen nannte Geschäftsführer Tim Cook aber (wieder einmal) nicht. Es darf daher davon ausgegangen werden, dass Apple mit dem kommerziellen Erfolg der Smartwatch noch nicht 100% zufrieden ist. Dies könnte sich mit der nun vorgestellten Apple Watch 2 ändern, denn die neue Version adressiert viele der gängigen Kritikpunkte. So ist die Serie 2 bis zu einer Tiefe von 50 Metern wasserdicht. Zwar konnte man mit der ursprünglichen Apple Watch ebenfalls Schwimmen und Duschen, doch offiziell galt sie nur als spritzwassergeschützt. Im Inneren der Apple Watch 2 arbeitet nun ein Zweikernprozessor um zukünftig 50% mehr Rechenpower bereitzustellen. Das Display der jüngsten Smartwatch soll im Vergleich zum Vorgängermodell doppelt so hell sein, was sich vor allem bei der Ablesbarkeit positiv bemerkbar machen wird. Über den integrierter GPS-Chip werden sich vor allem Sportler freuen, da sie für eine akkurate Streckennachverfolgung nicht länger auf die zusätzliche Mitnahme eines iPhones angewiesen sind. Das neue GPS-Modul kann zum Jahresende mit der ebenfalls angekündigten Pokémon Go-App ausprobiert werden. Ob der Akku der Apple Watch allerdings für diese Dauerbelastung ausgelegt ist, muss sich erst noch zeigen. Längere Batterielaufzeiten wurden nicht versprochen.

Am Design der elektronischen Uhr hat Apple nichts verändert. Die Apple Watch Edition (Gehäuse aus massivem Gold) scheint Apple jedoch nicht mehr anzubieten. Dafür wurde aber eine ebenfalls als „Edition“ bezeichnete Keramik-Version eingeführt, die besonders resistent gegen Zerkratzen sein dürfte. Die ebenfalls luxuriöse Apple Watch Hermès bleibt weiterhin im Programm. Im Bereich Armbänder gibt es nur wenig Neues zu vermelden. Hier kommen lediglich neue Sport-Varianten von Nike hinzu.

Unübersichtlich wird es bei den älteren Apple-Watch-Modellen. Als Einsteiger-Variante werden sie nämlich unter dem Namen Series 1 (bzw. Serie 1) erhalten bleiben. Das Gehäusematerial ist allerdings auf Alu eingegrenzt. Den Prozessor erbt die Series 1 von der Series 2, dafür fehlen aber die Wasserdichtigkeit und das GPS-Modul. Der Preis liegt jeweils 100 Euro unter dem vergleichbaren Series-2-Modell

Die Apple Watch der Serie 2 kann ab dem 9. September online vorbestellt werden und wird am 16. September in den Ladengeschäften aufschlagen. Der Verkaufsstart wird von watchOS 3 begleitet, dessen Download ab dem 13. September möglich sein soll.

Preise (jeweils mit Sport-Armband):

  • Aluminium 38 mm: 419 EUR
  • Aluminium 42 mm: 449 EUR
  • Edelstahl 38 mm: 649 EUR
  • Edelstahl 42 mm: 699 EUR
  • Keramik 38 mm: 1449 EUR
  • Keramik 42 mm: 1499 EUR