iPhone / iPad / iOS

Im Test: Mophie Juice Pack Air fürs iPhone 6

Das iPhone ist als Alltagsbegleiter kaum wegzudenken. Stündlich trudeln neue Apps in Apples Software-Kaufhaus ein, die uns das Leben ein wenig leichter machen, oder für gute Unterhaltung sorgen. Entsprechend intensiv werden die Smartphones mit dem Apfel-Logo genutzt, was unweigerlich zu einer kurzen Akkulaufzeit führt. Vor allem auf Reisen habe ich gern einen Zusatzakku wie das Mophie Juice Pack dabei, denn auf Navigation und uneingeschränktes Fotografieren will ich nicht verzichten. Als ich kürzlich für zwei Wochen in Marokko war, hatte ich ein Juice Pack Air im Dauereinsatz. Zwar wird das iPhone etwas schwerer und dicker, doch ohne Offline-Karten und App-Reiseführer ist man in einem fremden Land aufgeschmissen. Das Schöne an den Juice Packs ist, dass man das iPhone wie gewohnt benutzen kann, ohne dass ein störendes Ladekabel oder sonstige Anhängsel im Weg sind. Die Akku-Cases sitzen 100% passgenau und verschmelzen nahezu mit dem Apple-Smartphone. Lediglich beim Musikhören muss man einen kleinen Kompromiss eingehen, denn gewinkelte Klinkenstecker passen nicht in die durch das Akku-Case verlängerte Kopfhörerbuchse. Als Lösung liefert Mophie ein kompaktes Adapterkabel mit, welches man aber weder vergessen, noch verlieren sollte. Apples EarPods passen (gerade so) auch ohne Adapter.

Das Juice Pack könnt ihr mit eurem iPhone- oder iPad-Netzteil aufladen. Allerdings setzt Mophie seit jeher auf Micro-USB als Lade- und Datenanschluss. Das Lightning-Kabel könnt ihr trotzdem zu Hause lassen, denn sobald das Juice Pack ans iPhone angeschlossen ist, lädt es stets zuerst das Apple-Gerät auf und anschließend sich selbst. Apropos Aufladen: Gerade in Ländern in denen das Stromnetz nicht so stabil ist wie in Europa macht es Sinn ein Akkupack mitzunehmen. Spannungsspitzen im Verteilernetz können nämlich die empfindlichen Elektrobauteile in eurem iPhone zerstören. Um das Risiko zu minimieren habe ich das iPhone daher in Marokko nie direkt ans Netzteil gehängt, sondern ausschließlich über das Juice Pack Air aufgeladen. Beide Geräte sind erfreulicherweise wieder heil in Deutschland angekommen und trotz intensiver Nutzung sieht das Akkupack noch aus wie neu.

Im Juice Pack Air fürs iPhone 6 steckt ein Akku mit einer Kapazität von 2750 mAh. Damit könnt ihr die Batterielaufzeit vom 6er mehr als verdoppeln. Das Juice Pack fürs iPhone 6 Plus kommt überraschenderweise mit 150 mAh weniger daher. In beiden Fällen reicht die gespeicherte Energie aber für Power-User aus. Selbst wenn das Akkupack seinen Dienst bereits erfüllt hatte, habe ich es nicht vom iPhone abgenommen, da ich auf den zusätzlichen Schutz durch das solide Case nicht verzichten wollte. Außerdem ließ sich das Apple-Gadget beim Fotografieren deutlich besser festhalten und der Finger landete nicht mehr versehentlich vor der Linse.

Eine meiner Befürchtungen war, dass das iPhone im nordafrikanischen Klima überhitzen könnte, schließlich verbessert ein Case nicht gerade die Wärmeabfuhr. Doch selbst Temperaturen von 30 °C im Schatten und die äußerst kräftige marokkanische Sonne stellten kein Problem dar.

Fazit

Beim Thema Preis sind die Akku-Schutzhüllen von Mophie meist etwas teurer als die Konkurrenz. Im Gegenzug erhält man allerdings ein hervorragend verarbeitetes Case, welches nicht nur mechanisch, sondern auch farblich (schwarzweißgold) ans iPhone angepasst ist. Für die Qualität der inneren Bauteile spricht die Tatsache, dass mich in den vielen Jahren der Nutzung noch nie ein Juice Pack im Stich gelassen hat. Da Apple seinem iPhone-Zyklus vermutlich treu bleiben dürfte, sollte das Akkupack auch noch mit dem iPhone 6s kompatibel sein.

Previous Post Next Post

You Might Also Like

No Comments

Leave a Reply