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Mit dem iPhone Geld verdienen – Geht das?

Vielleicht habt ihr schon einmal von Streetspotr, AppJobber oder WorkHub gehört? Dabei handelt es sich um Online-Plattformen für sogenannte Mikrojobs. Letztere sind kleine Aufgaben, die in der Regel innerhalb weniger Minuten erledigt sind, und für die man einen einstelligen Eurobetrag kassieren kann. Das iPhone dient hierbei als Kamera, GPS- und Datenübermittlungsgerät gleichermaßen. Doch welcher Dienst ist der profitabelste?

Streetspotr bietet meist nur wenig Abwechslung bei der Job-Auswahl

Streetspotr bietet meist nur wenig Abwechslung bei der Job-Auswahl

Der Name von Platzhirsch Streetspotr legt bereits den Einsatzbereich nahe. Der Dienst will euch animieren während eures Streifzugs durch die Stadt den einen oder anderen „Spot“ anzunehmen. Spots heißen bei Streetspotr kleine ortsgebundene Aufgaben, die sich meistens nur dann annehmen lassen, wenn ihr euch im Umkreis von 400 m zum Ziel befindet. Die Streetspotr-App fragt hierzu permanent eure GPS-Posistion ab, so lange sie sich im Vordergrund befindet, und erweist sich daher als entsprechend akkufressend. Inzwischen gibt es aber auch Spots die ihr von zu Hause aus erledigen könnt. Neben harter Währung, die euch direkt aufs Paypal-Konto überwiesen wird, können sogenannte Streetpoints verdient werden, welche lukrativere Jobs wie zum Beispiel Produkttests freischalten. Im Allgemeinen ähneln sich die Aufgaben jedoch. Oft sind Speisekarten zu fotografieren, oder Standorte von Geschäften, Produkten und Parkplätzen zu bestimmen. Auf Grund seiner Popularität krankt Streetspotr jedoch an den nur wenigen verfügbaren Mikrojobs. Das Gros der Aufgaben bringt lediglich Streetpoints, aber keine Kohle. Auf der anderen Seite ist die App sehr übersichtlich gestaltet und gut bedienbar. Leider haben wir bei Streetspotr wiederholt erlebt, dass erledigte Jobs nicht akzeptiert wurden. Beispielsweise hatten wir einen Firmenparkplatz gemeldet, der jedoch bereits von einem anderen Nutzer eingereicht wurde. Dies war aber zum Zeitpunkt unserer Meldung nicht ersichtlich, da der Nutzer die Ortungsmarkierung des Parkplatzes falsch platziert hatte. Wegen der doppelten Einreichung wurde unser Spot abgelehnt und die Arbeit war umsonst. Ärgerlich.

AppJobber ähnelt Streetspotr sowohl was die Art der Mikrojobs angeht, als auch in der Höhe der Vergütungen. Der Dienst ist jedoch weit weniger überlaufen, so dass man mehr und lohnenswertere Aufgaben findet. Die Auszahlung gestaltet sich jedoch weniger komfortabel als bei Streetspotr. Sie muss manuell beantragt werden, was ausschließlich über die AppJobber-Website möglich ist, nicht aber innerhalb der App. Dass AppJobber auch auf Android-Geräten läuft, merkt man der Anwendung leider an. Das Design erinnert mehr an eine mobile Website als an eine native App und ruft gelegentlich auch die Desktop-Website auf um Daten anzuzeigen. Praktisch sind die sogenannten Job Alerts. Hier kann sich der Nutzer benachrichtigen lassen, wenn neue Aufgaben in einer festgelegten Region auftauchen.

WorkHub kommt mit einer recht übersichtlichen App daher, die noch etwas unausgereift wirkt. Entlohnt wird hier mit Credits. 100 Credits entsprechen 100 Eurocent. Ausgezahlt wird ab 50 Credits. iPhone-Nutzer finden bei WorkHub zahlreiche Möglichkeiten mit dem Testen von Apps Geld zu verdienen. Die Vergütungen sind allerdings vergleichsweise mager und liegen zwischen 25 und 100 Credits. Dafür muss der Anwender nicht das Haus verlassen, denn die Mikrojobs sind nicht ortsgebunden.

Bevor ihr jedoch in einen Goldrausch verfallt, wollen wir noch darauf hinweisen, dass auch per Mikrojob verdientes Geld versteuert werden muss. Streetspotr, AppJobber und WorkHub lohnen sich daher nur für Schüler und Studenten, welche normalerweise über den Grundfreibetrag nicht hinaus kommen und so keine Einkommensteuer zahlen müssen.

Weitere hilfreiche Tipps für euren iOS-Alltag findet ihr in unserer Rubrik Tipps & Tricks.

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