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Phonesuit Flex XT: Power in der Hosentasche

Wer auf der Suche nach einem Zusatzakku für sein iPhone ist, bekommt von mir häufig den Phonesuit Flex XT empfohlen. Das „XT“ steht für „extended tip“, womit der eingelassene Lightning-Stecker gemeint ist. Letzteren hat Phonesuit im Vergleich zum Vorgängermodell verlängert, damit auch iPhones geladen werden können, die in einem Case stecken. Das sind aber noch nicht alle Neuerungen. Im Inneren des Akkupacks steckt eine verbesserte Ladeelektronik, die euer iOS-Gerät noch effizienter auftankt als bisher. Aus den verfügbaren 2600 mAh schöpft ein iPhone 5 nun 150% Energie statt wie bisher 125%. Ich nutze den XT aber auch am iPhone 6 Plus. Mit einer Ladedauer von maximal 2 Stunden, ist der XT zudem genauso flott wie ein iPhone-Netzteil.

Das knubbelige Gehäuse des Akkupacks hat Vor- und Nachteile. Insgesamt nimmt der Flex XT nur ein sehr kleines Raumvolumen ein und passt perfekt in die kleine Uhrentasche einer Five Pocket Jeans. Phonesuit nennt das Ganze daher auch Pocket Charger. Natürlich kann man das 79 Gramm leichte Kraftpaket auch einfach in den Tiefen einer Handtasche oder eines Rucksacks verschwinden lassen. Damit es bei Kollisionen mit Schlüsseln und anderen scharfkantigen Gegenständen nicht zu Beschädigungen kommt, liefert Phonesuit eine praktische Schutzkappe mit, die auf den Lightning-Anschluss gesteckt wird.

Leider blockiert der XT den Kopfhöreranschluss, da der Zusatzakku ohne Kabel auskommt. Nur zum Aufladen hängt man den zylinderförmigen Block an die beiligende Micro USB-Strippe. Praktisch: Bei gleichzeitig angeschlossenem iPhone werden sowohl der Flex XT, als auch das Apple-Smartphone aufgeladen. Auf Reisen braucht man Apples Lightning-Kabel also nicht mehr einzupacken.

Im Gegensatz zu Akku-Cases ist die ungewöhnliche Bauform auch mit zukünftigen iPhone-Generationen kompatibel, egal wo Apple die Lightning-Buchse platzieren wird. Dank festem Sitz in der Lightning-Buchse, muss man keine Angst haben das Powerpack zu verlieren. Im Gegenteil, man kann den XT sogar als Griff missbrauchen, zum Beispiel bei Spielen wie Real Racing, die im Querformat gezockt werden. 4 LEDs zeigen auf Wunsch den aktuellen Ladezustand des externen Akkus an. Hierzu berührt man die seitlich platzierte Sensorfläche unter der Micro USB-Buchse. Auf die gleiche Weise wird der Energiespeicher aktiviert um das iPhone zu laden. Da dem Touch-„Knopf“ mechanische Komponenten fehlen, kann auch nichts ausleiern, knarzen oder klappern.

Fazit

Das edle Aluminiumgehäuse gibt dem Flex XT Stabilität und rundet den wertigen Gesamteindruck ab. Farblich habt ihr die Wahl zwischen anthrazit, blau und rot. Der Preis liegt bei ca. 70 Euro.

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