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„blink“ sperrt neugierige Hacker aus

Längst haben wir uns an Sicherheitslecks, Hackerangriffe und das Abwandern unserer persönlichen Daten gewöhnt. Es vergeht kaum ein Monat in der nicht ein Cloud-Anbieter, ein soziales Netzwerk oder ein Messenger-Dienst angegriffen wird. Datensicherheit und Privatsphäre werden daher zu den kostbarsten „Gütern“ des 21. Jahrhunderts avancieren. Da wir von Laptops, Desktops, Smartphones und Tablets umzingelt sind, wird es auch im privaten Bereich immer eine Schwachstelle geben, die Cyber-Kriminelle ausnutzen können. Das ist noch lange kein Grund um paranoid zu werden, aber Vorsicht schadet nicht.

blink macht bei Bedarf die Kamera dicht

blink macht bei Bedarf die Kamera dicht

Fast alle unseren digitalen Begleiter verfügen über mindestens eine Kamera. Die Optiken sind inzwischen so klein, dass uns gar nicht mehr bewusst ist, dass wir tagtäglich von elektronischen Augen angestarrt werden. Unheimlich wird spätestens dann, wenn man sich in Erinnerung ruft, was die Schadprogramme der NSA zu leisten vermögen. Auch professionelle Hacker verfügen über ähnliche Möglichkeiten und stehen dem US-Geheimdienst beim Thema Neugier in nichts nach. Die Webcam eines Rechners lässt sind sogar aktivieren, ohne dass der Betroffene davon etwas mitbekommt. Inwiefern dies auch bei iOS-Geräten möglich ist, können wir nicht einschätzen. Das Auftauchen des ersten iOS-Trojaners lässt uns aber aufhorchen.

Sicherheitsbewusste Nutzer kleben ihre Mini-Kameras inzwischen ab. Hierzu wird alles hergenommen, das gerade greifbar ist. Letztens habe ich beispielsweise einen Laptop gesehen, dessen Kamera mit einem Wundpflaster abgedeckt war. Dies zerstört nicht nur das Design des Gerätes, sondern macht zudem einen unprofessionellen Eindruck, falls das Gerät beruflich genutzt wird. Sehr viel eleganter ist da die Kameraabdeckung „blink“ aus der Schweiz. Sie besteht aus Stahl und wird ebenfalls über die Kamera geklebt. Möchte man die Webcam aber nutzen, zum Beispiel für Skype oder Facetime, muss man den blink nicht entfernen. Stattdessen wird eine kleine Metallscheibe zur Seite geschoben, welche in den blink eingelassen ist, und schon ist die Kameraoptik freigelegt. Ist der Videochat vorüber, wandert das kleine Stahlplättchen per Fingerwischen wieder vor der Linse. Das Prozedere klappt in der Praxis problemlos. Wichtig ist allerdings, dass eine ebene Aufklebefläche zur Verfügung steht, da der blink ansonsten schlecht hält. Kleberückstände müssen auch bei längerer Nutzung nicht befürchtet werden. Die Kameraabdeckung lässt sich jederzeit wieder ablösen.

Fazit

Der blink ist eine einfache und effektive Lösung für mehr Privatsphäre beim Umgang mit elektronischen Geräten. Im Gegensatz zu einem Aufkleber bleibt das Metallplättchen unauffällig und passt sich gut ins Alu-Design von Apple ein. Für einen Preis von 9,90 Euro bekommt ihr 5 blinks, die ihr nach Belieben über euren Gerätepark verteilen könnt. Die praktische Spanner-Sperre könnt ihr direkt im Webshop des Schweizer Herstellers (Soomz AG) ordern.

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