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Apple stellt neues iPad Pro vor

Dass Apple im März ein neues iPad im 9,7″-Formfaktor vorstellen würde, lag eigentlich auf der Hand. Eine Aktualisierung für Apples Tablet-Computer war längst überfällig. Statt eines iPad Air 3 stellte Apple jedoch ein weiteres iPad Pro vor.

Ob die neue Nomenklatur gerechtfertigt ist, muss jeder für sich entscheiden. Ich persönlich habe den Zusatz „Pro“ gedanklich immer mit der enormen Größe des 12,9″-iPads verknüpft. Im Grunde als Analogie zu den iPhone Plus-Modellen. Apple scheint dies aber anders zu sehen und zumindest auf Seiten der Funktionen steht das iPad im „Standard“-Format seinem großen Bruder in nichts nach.

Auffälligste Neuerung ist wohl die Kompatibilität mit dem Apple Pencil, der laut Apple die Kreativ-Branche bereits umgekrempelt haben soll. Nach wie vor legt Apple dieses elementare Accessoire aber nicht bei, sondern verlangt einen unverschämten Aufpreis von 109 Euro. Erwartungsgemäß bekommt auch das kleine iPad Pro den leistungsfähigen A9X-Chip, welcher bereits im 12,9″-Modell verbaut wird. Die RAM-Ausstattung sollte dementsprechend bei 4 GB liegen (Bestätigung steht noch aus). Das Display löst nach wie von mit 2048 x 1536 Pixel auf und soll 40% weniger reflektieren als im iPad Air 2. Auch die Farbsättigung soll um 25% höher ausfallen.

Analog zum großen iPad Pro steckt im 9,7-Zöller ein Soundsystem mit 4 Lautsprechern, welche je nach Ausrichtung des Gerätes angesteuert werden. Die iSight-Kamera auf der Rückseite nimmt nun 4k-Videos auf und knipst Fotos mit 12 Megapixel. Als erstes iPad überhaupt bekommt das kleine Pro ein Blitzlicht (True Tone-Flash) spendiert. Auf der Vorderseite kümmert sich eine 5 Megapixel-Kamera samt Retina-Flash um ansehnliche Selfies.

Auch für das 9,7″-iPad wird Apple ein Smart Keyboard anbieten, welches jedoch unter der bekannten Schwäche leidet. Die Tastatur wird lediglich im US-Layout erhältlich sein und kennt damit weder Umlaute noch den Buchstaben ß. Da ist es wenig tröstlich, dass sich die Klaviatur über einen Smart Connector beim iPad mit Strom versorgt.

Für das Einsteiger-iPad mit 32 GB (und ohne Mobilfunkanbindung) verlangt Apple 689 Euro. Im Vergleich zum 12,9-Zöller kann man demnach rund 220 Euro sparen. Neu ist auch die Möglichkeit das iPad mit maximal 256 GB Speicher auszustatten. Das Top-Modell (inklusive LTE) schlägt dann allerdings mit stolzen 1199 Euro zu Buche. Auch das große iPad Pro ist ab sofort mit 256 GB erhältlich. Es kostet dann stolze 1419 Euro.

Das kleine iPad Pro steht in den Farben Spacegrau, Silber, Gold und Roségold zur Verfügung und kann ab 24. März bestellt werden. Die Auslieferung soll am 31. März beginnen.

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