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iKlips: Flotter Speicher-Stick für iPhone, iPad und Mac

Wenn der Speicher auf einem iOS-Gerät knapp wird ist guter Rat teuer. Das iPhone bzw. iPad wird spürbar langsamer, Apps stürzen häufiger ab und ständig nervt das System mit Fehlermeldungen zum überquellenden Daten-Depot. Da man sich nur ungern von lieb gewonnenen Fotos, Videos und Songs trennt, bleibt nur eine Lösung: Auslagern! Der Speicherstift iKlips hilft euch beim Aufräumen und sichert mit wenigen Klicks eure Daten.

Die Ähnlichkeit mit einem klassischen USB-Stick ist kein Zufall. Der iKlips spricht nämlich nicht nur mit iOS-Geräten, sondern kann auch ohne Zusatzsoftware an einem Mac oder PC eingesetzt werden. So gelingt der Datentransfer von A nach B besonders komfortabel. iTunes-Hasser werden ihre wahre Freude haben. Zu den unterstützten Datenformaten gehören:

  • Video: .mp4, .mov, .m4v
  • Musik: .mp3, .wav, .acc, .aiff, .m4a
  • Dokumente: .pdf, .txt, .doc, .docx, .xls, .xlsx, .ppt, .pptx
  • Bilder: .jpg, .png, .tiff, .gif, .bmp

iKlips-AppAm iPhone und iPad können die gesicherten Daten direkt in der iKlips-App betrachtet, angehört, oder über eine Teilen-Funktion an Dritt-Apps weitergereicht werden. Damit eignet sich der Daten-Stick hervorragend als externer Multimedia-Speicher für Musik und Filme, zumal diese Datenformate am kräftigsten am Speicherplatz knabbern.

Der Datenstrom kann natürlich auch in umgekehrte Richtung fließen. Wer beispielsweise ein Dokument am iPhone oder iPad bearbeitet hat, und dieses auf einen PC übertragen möchte, kopiert die Datei über das Teilen-Menü von iOS zunächst in die iKlips-App und speichert das digitale Gut anschließend auf dem zweiseitigen Stick. Gut gefallen hat mir auch die Backup-Funktion der Anwendung. Zwei Klicks genügen um sämtliche Fotos, oder Kontakte auf dem Lightning-USB-Stift zu sichern. Das Löschen von Daten kann dagegen zur Geduldsprobe ausarten. Die iKlips-App ist leider bisher nicht in der Lage mehrere Dateien zum Löschen zu markieren. So muss jeder Löschvorgang einzeln ausgeführt und bestätigt werden. Bei mehr als 20 zu löschenden Dateien lohnt sich also der Griff zum Mac bzw. PC.

Dank USB 3.0 ist der iKlips äußerst flott unterwegs. An meinem MacBook 12″ erreichte der handliche Datenspeicher satte 118 MB/s beim Lesen und 43 MB/s beim Schreiben. Ohne USB-C-Adapter wäre vielleicht noch mehr drin gewesen. Am iPhone 6s Plus betrug die Lightning-Datenrate 23,3 MB/s beim Lesen und 14,4 MB/s beim Schreiben. Als einziger mir bekannter iOS-Speicherstick kann der iKlips mit dem Dateisystem exFAT formatiert werden. So lassen sich auch Dateien speichern die größer als 4 Gigabyte sind.

Insgesamt wirkt der iKlips dank seines Aluminium-Gehäuses sehr robust. Die Anschlüsse werden beim Transport mit Silikon-Kappen geschützt, die fest genug sitzen um sie nicht versehentlich zu verlieren. Dank seines Edelstahl-Clips kann der Stick an der Kleidung befestigt werden. Wer den externen Datenspeicher lieber in einer Tasche transportiert, kann das hübsche Alu-Gehäuse mit Hilfe des mitgelieferten Stoffbeutels vor Kratzern schützen.

Fazit

Der iKlips sieht nicht nur chic aus, sondern kann auch in Sachen Funktionsumfang und Leistung überzeugen. Die noch recht junge App macht bereits einen guten Eindruck, bleibt aber mit der aktuell noch recht umständlichen Lösch-Funktion hinter ihren Möglichkeiten zurück. Die Update-Häufigkeit des App-Entwicklers lässt aber hoffen.

Den iKlips gibt es in Speichergrößen von 16 bis 256 Gigabyte. Bei der Auswahl der verfügbaren Farben hat sich Hersteller Adam Elements erfreulicherweise an Apple orientiert. So kann man sich den zum eigenen iOS-Gerät passenden Stick kaufen. Der Einstiegspreis liegt bei 59 US-Dollar.

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