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Preiserhöhung: iPhone und iPad werden teurer

Zum Jahreswechsel hat Apple die Preise für iPhones und iPads leicht erhöht. Der Grund ist diesmal aber keine Währungsanpassung an den US-Dollar. 

iPhone-Preise 2016Dass ausschließlich iPhones und iPads von der Preiserhöhung betroffen sind, lässt darauf schließen dass die frisch ausgehandelte Urheberrechtabgabe für Smartphones und Tablets bereits zum Tragen kommt. Der Branchenverband Bitkom hatte sich im Dezember 2015 mit den Verwertungsgesellschaften Gema, VG Wort und VGL nach jahrelangem Streit geeinigt. Pro Smartphone werden 6,25 Euro und pro Tablet 8,75 Euro Urheberabgabe fällig. Das Geld fließt zunächst an die Verwertungsgesellschaften und wird anschließend an Künstler und Autoren ausgezahlt.

Der Bitkom schreibt:

Mit den urheberrechtlichen Abgaben soll das legale Kopieren von urheberrechtlich geschützten Inhalten wie Musik, Film, Foto oder Text für den privaten Gebrauch abgegolten werden. Die Pauschalabgaben werden auf Geräte wie Computer, MP3-Player, Kopierer, Drucker etc. sowie auf Speichermedien wie USB-Sticks und CD-Rohlinge fällig. Hersteller und Importeure sind verpflichtet, die Abgaben einzupreisen und damit Verbrauchern indirekt das private Kopieren in Rechnung zu stellen. Für die Erhebung und Ausschüttung an die Urheber sind Verwertungsgesellschaften wie die Gema, die VG Wort oder die VGL zuständig.

Gleichzeitig kritisiert der Bitkom das bisherige Abgabensystem als nicht mehr zeitgemäß. Schließlich nehmen beispielsweise Streaming-Dienste immer mehr an Bedeutung zu, bei denen eine Privatkopie nicht vorgesehen ist.

Die neue Urheberabgabe gilt ausschließlich für Deutschland. Die iPhone- und iPad-Preise haben sich daher z. B. in Österreich nicht verändert.

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