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Quattro Back und Quattro Folio: Griffige iPhone-Cases mit Stil

Seit dem iPhone 6 rüste ich meine Apple-Smartphones stets mit einem Case aus. Die abgerundeten Kanten und die spiegelglatte Rückseite führen dazu, dass mir das teure Gerät schon einige Male fast aus der Hand gerutscht wäre. Eine gute Schutzhülle verhindert aber nicht nur Sturzschäden, sondern sorgt auch für mehr Grip. Entscheidend für die Griffigkeit ist vor allem die Wahl der Materialien.

Nach meiner Erfahrung liegen vor allem iPhones-Cases aus Leder gut in der Hand. Ihre Oberfläche fühlt sich natürlich an und selbst mit feuchten Händen drohen sie nicht zu entgleiten. Im Gegenzug muss man Abstriche bei der Schutzwirkung machen, denn eine Hülle aus Polycarbonat hält mehr aus. Der vergleichsweise teure Kunststoff wird unter anderem im Kofferbau eingesetzt und hat mit normalem Plastik nicht viel gemeinsam. Er ist zäh und schlagfest zugleich.

Wäre es nicht clever wenn man die Vorzüge der beiden Materialien miteinander kombinieren könnte? Das dachte man sich wohl auch in der Design-Abteilung von Just Mobile, als das neue Quattro Back Case entworfen wurde. Während das Chassis aus Polycarbonat besteht und für die notwendige Stabilität sorgt, ist die Oberfläche mit echtem Leder verkleidet. Selbst die Seiten sind mit Leder verziert, was nicht nur chic aussieht sondern den Grip zusätzlich verbessert. Eine Mikrofaser-Einlage auf der Innenseite schützt das iPhone vor Kratzern. Das 21 Gramm leichte Case wird zum Teil in Handarbeit hergestellt und bietet großzügige Aussparungen für Anschlüsse und Bedienelemente. Dank seiner Flexibilität lässt es sich ohne Kraftaufwand anbringen und wieder abnehmen. Damit das Quattro Back auch optisch zu eurem Apple-Smartphone passt, ist es in Schwarz, Grau, Beige und Pink erhältlich. Die Varianten fürs 4,7″ große iPhone 6 bzw. 6s kosten 39,95 Euro. Wer ein 5,5″-iPhone stilvoll einkleiden möchte, zahlt 5 Euro mehr.

Multifunktional geht es beim Schwestermodell Quattro Folio zu. Das edle Leder-Case schützt nicht nur das Display des iPhones gleich mit, sondern kann auch als Ständer verwendet werden. Auf der Innenseite der Frontklappe sitzt ein kleines Fach, welches für EC-, Kreditkarten oder Bargeld verwendet werden kann. Das Portemonnaie kann also zu Hause bleiben. Praktisch: Ein Öffnen oder Verrutschen der Display-Abdeckung wird durch einen magnetischen Verschluss verhindert. Letzterer ist aber nur schwach magnetisiert und stellt so keine Gefahr für elektronische Zahlungsmittel dar. Wie das Quattro Back ist auch das Folio auf der Innenseite mit Mikrofaser ausgekleidet und bringt die notwendigen Aussparungen für Tasten und Anschlüsse mit. Just Mobile ist es außerdem gelungen eines der Hauptprobleme von Klapphüllen zu lösen. Man muss das Case beim Telefonieren nämlich nicht im geöffneten Zustand ans Ohr halten. Stattdessen sorgt eine Öffnung auf Höhe des Frontlautsprechers dafür, dass das Quattro Folio geschlossen bleiben kann und der Gesprächspartner dennoch verständlich bleibt. Das Case gibt es ausschließlich in schwarz. Es kostet 44,95 Euro für das iPhone 6/6s und 49,95 Euro für die jeweilige Plus-Variante.

Fazit

Sowohl das Quattro Back als auch das Quattro Folio überzeugen durch stilsicheres Design und eine saubere Verarbeitung. Das Leder unserer Testmodelle war ebenfalls makellos. Während das Klapp-Case eher den Business-Nutzer ansprechen dürfte, ist mein persönlicher Favorit das einfach gehaltene Quattro Back. Wer es noch minimalistischer mag, sollte sich einmal den AluFrame ansehen.

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