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Mai 2016

iPhone / iPad / iOS, Zubehör

Wasserdicht: Mit dem iPhone in den regnerischen Highlands

Wie ich am eigenen Leib erfahren durfte, sind die schottischen Highlands selbst im Mai ziemlich ungemütlich. Temperaturen um die 10 °C, heftiger Wind und natürlich Regen, Regen, Regen. Nichtsdestotrotz lohnt sich ein Trip in die raue Natur Schottlands, denn die Landschaft ist atemberaubend schön. Mitreisende iPhones sollten allerdings gut vor dem nasskalten Klima geschützt werden. Weiterlesen

iPhone / iPad / iOS, Tipps & Tricks

Live Photos für ältere iPhones

Zeitgleich mit dem iPhone 6s hat Apple die sogenannten „Live Photos“ eingeführt. Live Photos sind animierte Fotografien, die technisch gesehen aus einem normalen Bild und zusätzlich zwei 1,5-sekündigen Video-Schnipseln bestehen. Wird das Bild angeklickt, startet der Video-Anteil, so dass das Foto lebendig wirkt. Leider hat Apple die Live Photos-Funktion auf das iPhone 6s und 6s Plus eingegrenzt. Eine neue App will dies ändern.

Die Anwendung nennt sich Camera for Live Photos und beschränkt sich auf die wesentlichen Foto-Funktionen. Filter-, HDR-, oder Nachbearbeitungsoptionen sucht man vergebens. Im Gegensatz zu klassischen Live Photos erfolgt keine Video-Aufnahme vor dem Drücken des Auslösers. Das Programm ist also nur in der Lage den Video-Anteil an das geknipste Foto dranzuhängen. Dafür lässt sich die Dauer des animierten Abschnitts zwischen 1,5 und 5 Sekunden variieren. Die Qualität der geschossenen Foto-Video-Komposition (und damit der Speicherplatzbedarf je Live Photo) kann in den Einstellungen der App ebenfalls grob angepasst werden.

Mit der Standard-Foto-App aufgenommene Videos können außerdem in Live Photos konvertiert werden. Die Anwendung reduziert dann allerdings die Auflösung auf 1280 x 720 Pixel. GIF-Animationen sind als als Umwandlungsergebnis ebenfalls möglich.

Camera for Live Photos ist kostenlos und läuft auf iPhone und iPad.

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Allgemein

iOS 9.3.2 ist da

Nachdem die letzten iOS-Updates häufig mehr Probleme verursachten als sie lösten, bin ich vorsichtiger geworden. Ein Backup gehört inzwischen vor jeder Softwareaktualisierung zum Pflichtprogramm. Laut euren Rückmeldungen läuft iOS 9.3.2 bisher weitestgehend störungsfrei.

Falls ihr jedoch ein neues iPad Pro mit 9,7″-Display besitzen solltet, wartet lieber noch mit dem Update. Hier häufen sich die Fehlermeldungen aus der Community. Das Riesen-Tablet soll sich unter 9.3.2 nicht mehr starten lassen und auch iTunes meldet bei Wiederherstellungsversuchen einen „Fehler 56“.

Von einem vollständigen Verzicht auf iOS-Updates muss jedoch ebenfalls abgeraten werden. Die Liste der mit 9.3.2 geschlossenen Sicherheitslücken ist lang. Unter anderem wurde ein Software-Leck abgedichtet, welches (unter Mithilfe von Siri) trotz Bildschirmsperre den Zugriff auf Fotos und Kontakte freigab.

Folgende Fehler hat Apple nach eigenen Angaben behoben:

  • Probleme mit der Audioqualität bei Bluetooth-Zubehör, das mit einem iPhone SE gekoppelt wurde
  • Probleme beim Nachschlagen von Wörterbuchdefinitionen
  • Probleme bei der Eingabe von E-Mail-Adressen in Mail und „Nachrichten“ mit der japanischen Kana-Tastatur
  • Probleme für Benutzer der VoiceOver-Stimme „Alex“, wobei das Gerät beim Lesen von Satzzeichen oder Leerzeichen zu einer anderen Stimme wechselt
  • Probleme bei MDM-Servern beim Installieren von eigenen B2B-Apps