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Wir schließen die Pforten

Liebe Leserinnen und Leser,

wie ihr sicher bemerkt habt, ist es in letzter Zeit auf iGadget-News sehr still geworden. Unsere berufliche Auslastung und eine Veränderung unserer privaten Interessen haben dazu geführt, dass unser Blog vernachlässigt wurde. Sicher hat auch Apples immer langweiliger werdende Produktpalette dazu beigetragen, dass wir unsere Prioritäten anders gesetzt haben.

Da wir nicht davon ausgehen, dass sich an der aktuellen Lage auf absehbare Zeit etwas ändern wird, werden wir das Projekt iGadget-News heute beenden. Ein sauberer Abschluss ist uns sehr wichtig, damit auch ihr wisst woran ihr seid. Wir blicken zurück auf viele großartige Jahre die ohne euch nicht möglich gewesen wären.  Habt vielen Dank für eure Treue, euer Engagement und eure Geduld!

Der Blog bleibt bis 31. Mai online. Wer möchte kann sich also noch Artikel ausdrucken/abspeichern.

Euer iGadget-News-Team

Allgemein, iPhone / iPad / iOS, Mac / MacBook / OS X

Apple lädt ein: Am 7. September um 7 Uhr kommt das iPhone 7

Nachdem ich erst gestern auf Twitter die fehlende Einladung zu Apples September-Event bemängelte, folgte heute prompt die offizielle Ankündigung. Der iPhone-Hersteller wird am 7. September um 10 Uhr Ortszeit (entspricht 19 Uhr Mitteleuropäischer Zeit, also 7 Uhr abends) die nächste Smartphone-Generation ankündigen. Auch dürfen wir Neuigkeiten zum Veröffentlichungstermin von iOS 10 und macOS Sierra erwarten. Verkaufsstart für das iPhone 7 sollte dann der 16. September sein. Online-Vorbestellungen könnten schon ab dem 9. September möglich sein.

Mit iPads rechnen wir dagegen nicht, auch wenn Apple die Länge der Keynote auf satte zwei Stunden beziffert. Neue Tablets und die Apple Watch 2 dürften also erst im März 2017 angekündigt werden.

Wie jedes Jahr wird es auch diesmal einen Livestream zur Veranstaltung geben. Diesen könnt ihr auf eurem Apple TV, oder aber per Browser über diesen Link verfolgen.

Allgemein, iPhone / iPad / iOS, Mac / MacBook / OS X

Drohende Preiserhöhung bei Apple-Produkten

Apple passt seine Preise in unregelmäßigen Abständen an den aktuellen Euro-Kurs an. Ausschlaggebend ist hier das Verhältnis zum US-Dollar. Die letzte Preiserhöhung liegt erst ein halbes Jahr zurück. Doch schon bald könnten die Produkte aus Cupertino erneut spürbar teurer werden.

Der per Referendum beschlossene Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union (Brexit) hat nämlich derzeit erhebliche Auswirkungen an den Finanzmärkten. Neben dem Britischen Pfund-Stirling ist auch der Euro merklich abgerutscht. Mit einer baldigen Preiserhöhung im Hause Apple muss daher gerechnet werden. Wer also neue Hardware anschaffen möchte, sollte bald zuschlagen. Dies gilt auch für Zubehör wie zum Beispiel Ladekabel und Adapter. Hier berechnete Apple in der Vergangenheit einen sehr viel größeren Aufschlag als in den anderen Produktbereichen.

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iOS 9.3.2 ist da

Nachdem die letzten iOS-Updates häufig mehr Probleme verursachten als sie lösten, bin ich vorsichtiger geworden. Ein Backup gehört inzwischen vor jeder Softwareaktualisierung zum Pflichtprogramm. Laut euren Rückmeldungen läuft iOS 9.3.2 bisher weitestgehend störungsfrei.

Falls ihr jedoch ein neues iPad Pro mit 9,7″-Display besitzen solltet, wartet lieber noch mit dem Update. Hier häufen sich die Fehlermeldungen aus der Community. Das Riesen-Tablet soll sich unter 9.3.2 nicht mehr starten lassen und auch iTunes meldet bei Wiederherstellungsversuchen einen „Fehler 56“.

Von einem vollständigen Verzicht auf iOS-Updates muss jedoch ebenfalls abgeraten werden. Die Liste der mit 9.3.2 geschlossenen Sicherheitslücken ist lang. Unter anderem wurde ein Software-Leck abgedichtet, welches (unter Mithilfe von Siri) trotz Bildschirmsperre den Zugriff auf Fotos und Kontakte freigab.

Folgende Fehler hat Apple nach eigenen Angaben behoben:

  • Probleme mit der Audioqualität bei Bluetooth-Zubehör, das mit einem iPhone SE gekoppelt wurde
  • Probleme beim Nachschlagen von Wörterbuchdefinitionen
  • Probleme bei der Eingabe von E-Mail-Adressen in Mail und „Nachrichten“ mit der japanischen Kana-Tastatur
  • Probleme für Benutzer der VoiceOver-Stimme „Alex“, wobei das Gerät beim Lesen von Satzzeichen oder Leerzeichen zu einer anderen Stimme wechselt
  • Probleme bei MDM-Servern beim Installieren von eigenen B2B-Apps
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Neue Hintergrundbilder von Apple

Auf der März-Keynote war eines der Hauptthemen das Umwelt-Engagement von Apple. Der Elektronikkonzern betonte dass seine iCloud-Dienste und die hauseigenen Ladengeschäfte zum Großteil mit erneuerbaren Energien betrieben werden. Passend zum aktuellen Green-Image stellt Apple drei quadratische Bildschirmhintergründe bereit, die vom Grafikkünstler Anthony Burrill gestaltet wurden.

Hier geht’s zum Download.

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[Update] Apple lädt zum März-Event

[Update] Apples Veranstaltung beginnt schon um 18 Uhr, da in den USA bereits am 13. März auf Sommerzeit umgestellt wurde. Deutschland, Österreich und die Schweiz stellen erst am 27. März um. [/Update]

Endlich ist es wieder so weit. Apple lädt offiziell zu einem Special Event ein und macht wie üblich ein Geheimnis aus den zu erwartenden Produktneuheiten. Traditionell steht die Veranstaltung unter einem Motto. Diesmal lautet es „Let us loop you in.“. Als Loop werden auch einige Apple Watch-Armbänder bezeichnet, doch dass ausgerechnet Smartwatch-Zubehör das Highlight des Abends sein soll, kann ich mir nicht vorstellen. Sollte Apple bei der hauseigenen Computer-Uhr auf einen jährlichen Produktzyklus einschwenken, stünde die Vorstellung der nächsten Watch-Generation an. Auch für das iPad wäre mal wieder eine Aktualisierung fällig.

Lassen wir uns also überraschen mit welchen neuen Produkten uns Apple zum Geldausgeben animieren möchte. Das Event könnt ihr ab 19 Uhr MEZ auf dem Apple TV oder über diesen Link live verfolgen.

Allgemein, iPhone / iPad / iOS

Bis hier und nicht weiter: Tim Cook weist das FBI in die Schranken

Habt ihr einen Lieblings-Apple-CEO? Zugegeben, viel Auswahl gibt es nicht, aber seit einigen Tagen ist Tim Cook mein klarer Favorit. Der ansonsten eher ruhig und farblos wirkende Apple-Geschäftsführer hat dem FBI eine schallende Ohrfeige verpasst. Die US-Behörde verlangt von Apple das iPhone eines der beiden San Bernardino-Attentäter zu knacken, indem Apple eine iOS-Version programmiert, welche eine Hintertür enthält. Die so manipulierte Software soll anschließend auf dem Terroristen-Smartphone installiert werden um an die darauf gespeicherten Daten zu kommen. Das FBI will so Klarheit gewinnen, ob die Attentäter einer terroristischen Gruppierung angehörten. Trotz richterlicher Anordnung weigert sich Apple das hauseigene iPhone- und iPad-Betriebssystem zu knacken. Tim Cook erklärt in einem offenen Brief die Gründe.

Obwohl wir davon ausgehen, dass die Absichten des FBI gut sind, wäre es falsch von der Regierung uns dazu zu zwingen eine Hintertür in unsere Produkte einzubauen. Letzten Endes befürchten wir dass diese Forderung die Freiheit und Selbstbestimmung unterminieren würde, welche unser Regierung eigentlich schützen soll.

Für sein klares öffentliches Statement gebührt Cook Respekt! Damit zwingt er Medien, Endverbraucher und Sicherheitsbehörden sich mit den Themen Datenschutz und Bürgerrechte auseinanderzusetzen. Würde Apple eine solche Hintertür in sein iPhone-Betriebssystem einbauen, wäre es nur eine Frage der Zeit bis Geheimdienste, Kriminelle und repressive Staaten sie für ihre Zwecke ausnutzen würden. Eine gelungene Karikatur von Stuart Carlson stellt die Problematik anschaulich dar:

Es geht hier also nicht nur um das Smartphone eines Terroristen, sondern um die Datensicherheit von sämtlichen iPhone-Nutzern weltweit. Das Apple-Handy ist schließlich der persönlichste Computer den wir besitzen. Es kennt unseren Aufenthaltsort, unsere Gesundheitsdaten, unsere Finanzen, unsere Freunde, unsere Surf-Gewohnheiten im Web, unsere politische Ansichten, unsere sexuelle Ausrichtung, und selbst den Kosenamen unseres Partners. Wer auf diesen Datenschatz zugreifen kann, hat uns in der Hand.